Anwendungsbeispiele beim Kirschkernkissen

Das Kirschkernkissen ist unglaublich flexibel und kann daher vielseitig eingesetzt werden. Schon früher hat man sich der natürlichen Heilwirkung des Kissens zu nutze gemacht. Sei es als Wärmekissen oder zum Kühlen. Im folgenden findest du einige Anwendungsbeispiele.

Anwendungsbeispiele

Du wirst kaum glauben, wie viele Möglichkeiten es gibt, sein Kirschkernkissen einzusetzen. Jede der vorgestellten Beispiele kannst du entweder mit einem Kirschkernkissen durchführen sowie mit einem Körnerkissen, Dinkelkissen & Co.

Bei angeschwollenen Augen

Wer nach einer anstrengenden Nacht oder aufgrund von Pollen schnell unter angeschwollenen Augen leidet, dem hilft ein kühlendes Kirschkernkissen. Im Vorfeld muss das Kissen in den Kühlschrank oder besser noch in das Gefrierfach gelegt werden. Damit es nicht verschmutzt, steckst du es am besten in eine Gefriertüte. Nach ein paar Minuten sollte es die passende Temperatur haben. Dann legst du es einfach vorsichtig auf die Augenpartie und die Schwellung kann abklingen. Bitte achte darauf, dass das Kissen nicht zu kalt ist. Es soll kühlen, aber nicht unangenehm sein.

Bei einem Gerstenkorn am Auge

Falls du unter einem Gerstenkorn am Auge leidest, kann auch hier das Wärmekissen helfen. Diesmal wird es aber wirklich warm verwendet. Einen kurzen Augenblick in die Mikrowelle – bitte nicht zu heiß werden lassen – und dann vorsichtig aufs Auge legen. Auch hier gilt, dass die Wärme angenehm sein sollte. Die Wärme tut gut und sorgt dafür, dass das Gerstenkorn kleiner wird. Mit etwas Glück verschwindet es sogar komplett.

Bei Nackenschmerzen

Leidest du auch öfters mal unter Nackenschmerzen? Meistens hängen diese mit einer verspannten Muskulatur zusammen. Wärme ist hier ein ideales Hilfsmittel um die Verspannung zu lösen. Da Kirschkernkissen ware Wunderhelfer bei Nackenverspannungen sind, haben wir einen separaten Beitrag zu diesem Thema erstellt.

Verspannungen und Muskelkater

Natürlich hilft so ein Wärmekissen nicht  nur bei Nackenschmerzen, sondern allgemein bei Verspannungen. Einfach das Kissen erwärmen und auf die betroffene Stelle legen. Dies kann z. B. der Rücken im Bereich der Lendenwirbelsäule sein.

Wer viel Sport macht und danach unter Muskelkater leidet, kann das Kissen dazu nutzen, den Kater etwas zu lindern. Wird das Wärmekissen eingesetzt, bevor es zum Muskelkater kommen kann, hat dies eine vorbeugende Wirkung. Man sagt ja auch, dass ein heißes Bad Muskelkater vorbeugen kann. Einen ähnlichen Effekt hat das Kirschkernkissen. Wenn du z. B. bowlen warst und jetzt schon weißt, dass du am nächsten Tag Muskelkater im rechten Oberarm haben wirst, dann mach dir einfach das Kissen warm und leg es auf den Arm. Die Wärme entspannt den gestressten Muskel und mit etwas Glück kommt es erst gar nicht zum Muskelkater.

Zusätzlich kannst du die Kerne im inneren dazu nutzen, um den geschundenen Muskel zu massieren. Kreisende Bewegungen und die wärmende Wirkung helfen gleich doppelt.

Massagen mit dem Kirschkernkissen

Gerade die großen Kirschkerne eignen sich im Vergleich zu den Körnern sehr gut für eine Massage. Daher wird das Kirschkernkissen auch gerne bei Hand- oder Fußmassagen eingesetzt.

Die Kombination Wärme plus Massage sind ein wahres Wundermittel und sorgen für Entspannung pur.

Bei Prellungen und Entzündungen

Besonders ärgerlich sind Prellungen. Diese sind nicht nur unangenehm, sie schränken einen auch in der Bewegungsfreiheit ein. Auch hier kann das Kissen helfen und zwar als Alternative zum Kühlakku. Das Prinzip ist das Gleiche, wie bei den angeschwollenen Augen. Das Kissen wird kühl gelagert und speichert die Kälte. Anschließend wird es auf die betroffene Stelle gelegt und lindert so die Schmerzen und die Schwellung.

Auch bei Entzündungen kann die kühlende Wirkung des Kissens gut tun.

Wer sich unsicher ist, ob das Kirschkernkissen in seinem Fall helfen kann, fragt am besten kurz seinen Arzt.

Als Alternative zur Wärmflasche

Es geht ja immer wieder das Gerücht um, dass Frauen ganz besonders empfindlich auf Kälte reagieren. Kalte Füße und Hände sind aber für keinen besonders angenehm. Darum folgt meist der Griff zur Wärmflasche. Mit dieser wärmt man die Füße ganz schnell wieder auf. Sei es auf dem Sofa oder im Bett – aber Achtung gerade wenn die Wärmflasche warm gemacht wurde, ist sie oft zu heiß.

Das Körnerkissen ist hier die perfekte Alternative. Die trockenen Körner oder Kirschkerne im Inneren speichern die Wärme und geben sie nur nach und nach ab. Da man das Kissen nie zu lange in der Mikrowelle oder im Backofen lassen sollte, kann es quasi nicht zu warm werden. Die Gefahr, dass man sich daran verbrennt, ist somit um ein vielfaches gemildert.

Und da die Wärmewirkung nahezu identisch mit der der Wärmflasche ist, ist das Kissen eine tolle Alternative.

Fürs Baby

Nicht nur Erwachsene frieren hin und wieder, auch Babys und Kleinkinder. Durch die angenehme Wärme ist es natürlich auch hier eine perfekte Alternative zur kleinen Wärmflasche.

Außerdem kann es super bei Blähungen & Co. eingesetzt werden. Es löst die Verspannungen im Bauch und sorgt dafür, dass das Baby wieder ein Lächeln aufsetzt 😉

Gegen Bauch- und Unterleibsschmerzen

Frauen, die mit Unterleibsschmerzen zu kämpfen haben, werden wissen wie wertvoll ein Kirschkernkissen ist. Durch die gleichmäßige Wärme werden Krämpfe gemildert und das Ganze ist etwas weniger schlimm. Gleiches gilt natürlich auch für Bauchschmerzen.

Bereits bei Oma hat man als Kind ein Kirschkernkissen oder eine Wärmflasche gegen Bauchschmerzen bekommen. Warum sollte man diese Technik jetzt nicht mehr nutzen,  wo sie doch so effektiv ist.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten

Neben den bereits genannten Möglichkeiten wird das Wärmekissen aber auch bei Rheuma oder Hexenschuss gerne eingesetzt. Aber auch bei Erkältungen oder Zahnschmerzen kann es wunderbar verwendet werden. Während es bei der Erkältung oder bei Fieber erwärmt wird, wird es bei Zahnschmerzen als Kühlmittel genutzt.